Der Magerhof

Über uns

Ökologischer Ackerbau

 

Der Hauptgedanke der ökologischen Landwirtschaft ist ein Wirtschaften im Einklang mit der Natur.

 

Der landwirtschaftliche Betrieb wird dabei vor allem als Organismus mit den Bestandteilen Mensch, Tier, Pflanze und Boden gesehen. Der ökologische Landbau hat in unterschiedlichen Formen eine lange Tradition. So wurde 1924 die biologisch-dynamische Wirtschaftsweise eingeführt und auch der organisch-biologische oder der naturgemäße Landbau gehen mit ihren Ursprüngen weit ins letzte Jahrhundert zurück.

Die ökologischen Landbaumethoden wollen – stärker als andere Anbaumethoden –

 

Ökologischer Landbau ist besonders auf Nachhaltigkeit ausgelegt. Er erhält und schont die natürlichen Ressourcen in besonderem Maße und hat vielfältige positive Auswirkungen auf die Umwelt, zum Beispiel:

 

Bodenschutz

Ökologische Landbaumethoden fördern die Humusbildung und das Bodenleben. In den Feldern und Wiesen der Ökobauern sind Biomasseanteile und mikrobielle Aktivität in der Regel höher als im konventionellen Landbau. Die natürliche Bodenfruchtbarkeit steigt an. Krumenverluste durch Erosion werden weitgehend vermieden.

 

Gewässerschutz

Ökologischer Landbau belastet das Grund- und Oberflächenwasser in der Regel weniger mit Nährstoffen, wie zum Beispiel Nitrat, als der konventionelle Landbau. Der Verzicht auf chemisch-synthetische Mittel schließt den Eintrag solcher Pflanzenschutzmittel aus. Weil die Viehhaltung an die Fläche gebunden ist, fallen meist nicht mehr Nährstoffe durch Mist und Gülle an, als den Pflanzen auf den hofeigenen Flächen problemlos zugeführt werden können.

 

Artenschutz

Durch den Verzicht auf chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel und das niedrige Düngeniveau wird die Vielfalt des Tier- und Pflanzenlebens gefördert. Auf den Öko-Flächen finden sich häufig mehr Arten, als auf den konventionell bewirtschafteten Flächen.

 

Tierschutz

Eine artgerechte Haltung der Tiere entspricht den Prinzipien des ökologischen Landbaus und wird garantiert. Den Tieren wird unter anderem genügend Auslauf gewährt. Die Haltungsbedingungen werden regelmäßig überprüft.

 

Quelle: BMEL – Ökologischer Landbau in Deutschland, Stand: Juli 2015

 

 

Ackerbau

Wir bewirtschaften rund 75 ha Ackerland, welches sich aus Eigen- und Pachtland zusammensetzt. Die Äcker liegen zum Teil direkt am Hof und rund um Karben.

Es handelt sich hierbei um tiefgründige Lößlehm-Böden mit 45-80 Bodenpunkten. Unsere Felder liegen auf ca. 110 bis 170 m über NN.

Die durchschnittliche Jahresniederschlagsmenge beträgt ca. 500 mm, die durchschnittliche Jahrestemperatur 9,5 °C.

Auf unseren Feldern wachsen verschiedene Getreidearten wie Roggen, Weizen, Gerste, Dinkel, Triticale und Hafer, Kartoffeln, Arzneifenchel, Luzerne, Futtererbsen sowie Feld- und Feingemüse. Der Ackerbau liefert auch die Futtergrundlage für unsere Tierhaltung

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Der Magerhof ist seit 1994 anerkannter und kontrollierter Erzeugerbetrieb bei Bioland, dem Anbauverband für organisch-biologischen Landbau und Tierhaltung.

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